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"Christus wird dir deinen Platz und deinen Rang zuweisen, ob er nun höher oder niedriger ist, ob es dir gut geht oder ob du leidest. Gib dich damit zufrieden, dass Christus beides, deine Arbeit und deine Situation bestimmt, dass er so oder so über dich verfügt."

John Wesley (1703 - 1791)

GESCHICHTE - LEHRE - ORGANISATION DER EVANGELISCH-METHODISTISCHEN KIRCHE (EMK)

Vor ungefähr 250 Jahren, im 18. Jahrhundert, trafen sich an der englischen Universität Oxford Studenten zum Bibellesen, Beten und Fasten. Der christliche Glauben wurde für sie mehr, als sie bisher erlebt hatten. Nebenbei unterstützten sie Arme, Kranke und Strafgefangene. Spöttisch nannten sie ihre Mitstudenten "Methodisten" (methodists), weil sie konsequent und regelmässig ("methodisch") ihre Anliegen in die Tat umsetzten. Die besonders geordnete Lebensweise (täglich Bibellektüre, Gebet, Fasten, Wohltätigkeit) war ihr Markenzeichen. Zu diesem “Club der Heiligen“ gehörte bald auch der spätere anglikanische Pfarrer John Wesley (1703 - 1791).

 

Die Kirchen Englands waren weitgehend leer und das kirchliche Leben erlahmt. Arbeiter fanden keinen Zugang zur Kirche. So begann John Wesley unter freiem Himmel zu predigen. Nach dem Motto: Wenn die Leute nicht zur Kirche kommen, dann kommt die Kirche zu den Leuten.

 

Wesley wurde, obwohl ursprünglich nicht beabsichtigt, später zum Kirchengründer. Schon bald bildete er so genannte "Klassen" (ähnlich heutiger Hauskreise), in denen sich Interessierte trafen. Daraus entwickelte sich in kurzer Zeit eine Bewegung, die auf den britischen Inseln und bald in Amerika wie eine Reformation wirkte. Eine neue Kirche entstand. Der Spottname “Die Methodisten“ wurde schliesslich zum Ehrennamen erklärt. Im englischen Sprachraum trägt die Kirche bis heute den Namen "United Methodist Church".

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Der Anfang

Vor ungefähr 250 Jahren, im 18. Jahrhundert, trafen sich an der englischen Universität Oxford Studenten zum Bibellesen, Beten und Fasten. Der christliche Glauben wurde für sie mehr, als sie bisher erlebt hatten. Nebenbei unterstützten sie Arme, Kranke und Strafgefangene. Spöttisch nannten sie ihre Mitstudenten "Methodisten" (methodists), weil sie konsequent und regelmässig ("methodisch") ihre Anliegen in die Tat umsetzten. Die besonders geordnete Lebensweise (täglich Bibellektüre, Gebet, Fasten, Wohltätigkeit) war ihr Markenzeichen. Zu diesem “Club der Heiligen“ gehörte bald auch der spätere anglikanische Pfarrer John Wesley (1703 - 1791).

 

Die Kirchen Englands waren weitgehend leer und das kirchliche Leben erlahmt. Arbeiter fanden keinen Zugang zur Kirche. So begann John Wesley unter freiem Himmel zu predigen. Nach dem Motto: Wenn die Leute nicht zur Kirche kommen, dann kommt die Kirche zu den Leuten.

 

Wesley wurde, obwohl ursprünglich nicht beabsichtigt, später zum Kirchengründer. Schon bald bildete er so genannte "Klassen" (ähnlich heutiger Hauskreise), in denen sich Interessierte trafen. Daraus entwickelte sich in kurzer Zeit eine Bewegung, die auf den britischen Inseln und bald in Amerika wie eine Reformation wirkte. Eine neue Kirche entstand. Der Spottname “Die Methodisten“ wurde schliesslich zum Ehrennamen erklärt. Im englischen Sprachraum trägt die Kirche bis heute den Namen "United Methodist Church".

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Die EMK in der Schweiz - aus drei Kirchen werden eine

1840 wurde in Lausanne die erste wesleyanische Gemeinde gegründet. - Auf Einladung kamen 1856 die ersten Bischöflichen Methodisten als Evangelisten in die Schweiz nach Lausanne und Zürich. - Zehn Jahre später, 1866, gründete die Evangelische Gemeinschaft (EG) ihre erste Gemeinde in Bern. Jakob Albrecht war der Gründer, welcher 1800 nach methodistischem Muster die deutschen Einwanderer in Amerika zu einer selbständigen Gemeinschaft sammelte. Aus diesen drei rasch wachsenden Zweigen heraus entstand später die EMK in der Schweiz.

 

Diese Kirchen pflegten schon vorher während vielen Jahrzehnten intensive und gute Beziehungen. Es waren allerdings noch verschiedene Vereinigungsprozesse notwendig: Um ca. 1900 schlossen sich die Wesleyaner und die Bischöflichen Methodisten zusammen. Die daraus hervorgehende Methodistenkirche bildete 1968 dann durch die Vereinigung mit der Evangelischen Gemeinschaft die heutige Evangelisch-methodistische Kirche.

 

In der Anfangszeit waren es Missionare aus Deutschland und Amerika, welche das Werk in der Schweiz aufbauten. Aber schon bald ging eine missionarische Bewegung von der Schweiz aus. Heute arbeiten rund 20 Männer und Frauen im Dienst der Äusseren Mission sowie der Zentralkonferenz von Mittel- und Südeuropa in Argentinien, im Kongo, in Zimbabwe, in Algerien und in Kambodscha.

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Die EMK weltweit

Ausgehend von England hatte sich die Bewegung des Methodismus rund um die Erde ausgebreitet. Neben der EMK gibt es eine Reihe anderer Kirchen, die ebenfalls im Werk von John Wesley ihre Wur­zeln haben. Sie sind im Weltrat Methodistischer Kirchen (World Methodist Council) verbunden. Dieses umfasst eine Gemeinschaft von ca. 60 Mio. Christen. Die EMK selber zählt weltweit etwa 10 Mio. Mitglieder, wobei die USA den grössten Anteil ausmachen. Sie ist etwa gleich gross wie der Weltbund der reformierten Kirche. Die EMK ist aber eine weltumspannende Kirche.

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Die Lehre der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK)

Schon John Wesley machte deutlich, dass sich die Methodisten weder durch Sonderlehren noch durch bestimmte Handlungen von anderen Christen unterscheiden.

 

Charakteristisch für die Methodisten sei das Anliegen, den Glauben, der alle Christen verbindet, durch die Liebe in allen Bereichen des Lebens tätig werden zu lassen.

 

Die methodistische Tradition war und ist einzig und allein auf der Bibel gegründet, Durch die Sakramente von Taufe und Abendmahl weiss man sich mit den ande­ren Kirchen verbunden und arbeitet an einzelnen Orten mit ihnen zusammen.

 

Die EMK ist eine Kirche, die sich der evangelischen Tradition verpflichtet weiss und keine Sonderlehren vertritt. Ihr Ursprung liegt in der Überzeugung, dass im christlichen Leben Glauben und Handeln untrennbar zusammengehören.

 

Die EMK will für alle offen sein! Die Aufnahme in die Mitgliedschaft der EMK geschieht erst, wenn jemand dies aus einer freiwilligen und persönlichen Entscheidung heraus tun will.

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Was unterscheidet und verbindet uns mit anderen Kirchen

Der Hauptunterschied zur reformierten Landeskirche liegt darin, dass man nicht durch Geburt automatisch Mitglied der Kirche wird, sondern durch einen bewussten Entscheid (analog einem Beitritt in einen Verein). Deshalb ist tendenziell ein grösseres Engagement der Mitglieder festzustellen. Christlicher Glaube wird nicht nur theoretisch diskutiert sondern aktiv gelebt. EMK-Mitglieder engagieren sich oft in der Gesellschaft (z. B. Jugendarbeit oder Politik). Auf die Zusammenarbeit mit Christen aus allen Konfessionen wird grossen Wert gelegt. Inhaltlich sind die Unterschiede zwischen der reformierten und methodistischen Kirche klein, weshalb die beiden Kirchen auch gemeinsam den "Evangelischen Kirchenbund" (SEK) bilden.

 

Es ist uns wichtig, die Verbundenheit mit anderen Christen und Kirchen zu leben und deshalb mit anderen Kirchen und Freikirchen zusammen zu arbeiten!

 

Deshalb ist die EMK zudem auch Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz" (AGCK), zu der unter anderem auch die Römisch Katholische Kirche gehört. Als Mitglied im "Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinschaften in der Schweiz" (VFG) und in der "Schweizerischen Evangelischen Allianz" (SEA) suchen wir das Verbindende zu und mit den anderen Freikirchen. Wir wollen offen sein für den ökumenischen Reichtum der Sache Christi und so auch in einem guten Einvernehmen Beziehungen zu anderen christlichen Kirchen pflegen.

 

Die obigen Mitgliedschaften zeigen, dass Versöhnung die treibende Kraft der Methodisten sein soll. John Wesley prägte den Satz im Kontext des Zusammengehens mit anderen Christen: "Ist dein Herz aufrichtig gegen mich wie mein Herz gegen dein Herz? Ich stelle keine weitere Frage. Ist dem so, dann gib mir die Hand!"

 

Als Freikirche verzichten wir bewusst auf staatliche Steuerbeiträge. Die Besoldung unserer kirchlichen Mitarbeiter, der Aufbau und Unterhalt unseres Werkes und der Gotteshäuser sowie die Unterstützung eines grossen weltweiten Missionswerkes geschehen aus freiwilligen Beiträgen der Mitglieder.

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Wie ist die EMK organisiert?

Schon in den Anfängen waren Männer und Frauen ohne theologische Ausbildung wichtige Mitarbeiter neben dem Pfarrer. Auch heute stehen viele solcher Laienmitarbeiter im Predigtdienst und arbeiten in verschiedenen kirchlichen Stellen.

 

Die EMK in der Schweiz ist als Jährliche Konferenz (eine Art Synode) organisiert. Sie tagt jährlich einmal und fasst Beschlüsse über die Arbeit in den Gemeinden. Sie ist oberstes Organ des Schweizer Zweiges. Ihr Vorsitzender ist der Bischof. Weiter setzt sie sich zusammen aus allen Pfarrern und aus je einem Laienvertreter pro Gemeindebezirk.

 

In den einzelnen Gemeinden sind ganz verschiedene Arbeitszweige zu finden.

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Statistik der EMK Schweiz

* 81 Bezirke (1 davon in Österreich) mit fast 120 Gemeinden

* ca. 13'000 Mitglieder und Freunde

* um die 150 Angestellte: Pfarrer, Pfarrerinnen und  weitere Mitarbeitende

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Herzlich willkommen!

Besser als ein kurzer Text ist ein persönlicher Augenschein. Sie sind herzlich eingeladen, da oder dort etwas zu schnuppern oder an einem unserer Gottesdienste teilzunehmen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Pfarrer gerne zur Verfügung.

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United Methodist Church